12 Stunden mit Lucie in Genf

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12:00 Uhr

Hallo, ich bin Lucie Wiesner, seit 1994 Kiwanierin im Distrikt Schweiz-Liechtenstein. Ich bin Mitglied des Clubs Genève-Carouge. Willkommen in Genf!

12:10 Uhr

Hier arbeite ich: in "La Cité des Schtroumpfs" ("Schlumpfstadt") in Genf. Sie ist der Fantasie wunderbar kreativer Architekten entsprungen. Was für ein bunter und fröhlicher Platz zum Arbeiten!

12:20 Uhr

Ich bin Medizinerin mit den Fachgebieten plastische und rekonstruktive Chirurgie sowie Handchirurgie. Meine Patienten kommen aus allen Teilen der Welt, so dass es hilfreich ist, dass ich mehrere Sprachen spreche. Französisch ist die offizielle Sprache in Genf, aber ich muss mich auch oft auf Englisch oder Deutsch unterhalten.

12:50 Uhr

Kommen Sie mit auf einen Ausflug! Es ist ein wunderschöner Tag zur Erkundung Genfs.

13:10 Uhr

Dieses hölzerne Gebilde ist der Eingang des CERN, was für "Europäische Organisation für Kernforschung" steht. Dabei handelt es sich um eine der größten und prestigeträchtigsten wissenschaftlichen Forschungsstätten der Welt. Wir haben das Glück, dass das CERN den Kiwaniern, die am Kiwanis-Kongress 2011 in Genf teilnehmen, die seltene und exklusive Gelegenheit geben wird, die Einrichtung zu besuchen.

13:20 Uhr

Hier befinden wir uns im kleinen Dorf Choully, in den Bergen hoch über Genf. Wir machen hier Rast in einer freundlichen Gaststätte, um eine wohltuende Mahlzeit einzunehmen, aber vorher bittet mich die Katze des Hauses um ein paar Streicheleinheiten.

13:30 Uhr

Was für eine angenehme Umgebung! Wie wäre es mit sautierten heimischen wilden Pilzen mit Naturreis? Oder einem leckeren Eintopf?

14:30 Uhr

Probieren Sie mal! Das ist ein typisches Dessert aus der Region um Genf: Baiser mit Sahne und roten Früchten. Lecker!

15:00 Uhr

Genf steht an dritter Stelle der Wein anbauenden Kantone in der Schweiz. Hier werden preisgekrönte Weine hergestellt!

15:20 Uhr

Wir legen einen Zwischenhalt im friedlichen Dorf Dardagny ein, bevor wir nach Russin und Satigny weiterfahren.

16:00 Uhr

Jacques und Jacqueline Belloir gehört dieser Antiquitätenladen, der voller ungewöhnlicher, seltener und restaurierter Gegenstände steckt. Die beiden suchen ihre Sammelobjekte stets nach dem Grad ihrer Originalität aus. Viele Sammler teilen ihre Leidenschaft, und so sind im Laufe der Jahre viele freundschaftliche Beziehungen entstanden.

16:00 Uhr

Die hölzernen, handgearbeiteten Figuren wurden einst von in den Bergen lebenden Familien, die wegen der heftigen Schneefälle im Winter notgedrungen in ihren Häusern verharren mussten, für einen Zusatzverdienst an Souvenirläden in großen Städten verkauft. Das Geschirr mit den Eulenmustern ist typisch für die Region um Brienz.

16:10 Uhr

Dieser wunderschöne Teller war gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein traditionelles Hochzeitsgeschenk und diente Dekorationszwecken. Beachten Sie das Edelweißmuster und das Matterhorn.

16:20 Uhr

Ich habe eine Lampe aus den 1880er Jahren gefunden, die einst von Uhrmachern verwendet wurde. Perfekt für meinen Nachttisch!

16:40 Uhr

Zeit, Abschied zu nehmen. In der grünen Tasche befindet sich eine kleine Überraschung für meine Mutter, über die sie sich sicherlich freuen wird.

16:50 Uhr

Hier befinden wir uns an der Verger de Saint-Loup (Obstplantage), wo die Brüder Pascal und Michel Serex köstliche Früchte verkaufen (www.pomme.ch). Ich entscheide mich für herrliche Pflaumen und einen Beutel Äpfel, fülle das Formular aus und gebe den zu zahlenden Betrag dazu. So einfach ist das: Den ganzen Tag über kann man sich selbst bedienen. Auch den Apfelwein und die anderen landwirtschaftlichen Produkte kann ich empfehlen.

17:00 Uhr

Ich würde Ihnen gerne meinen Freund vorstellen: den Kiwanier Jean-Jacques Dutruy aus dem Kiwanis Club Nyon-La Côte. Ihm gehört die Domaine de la Treille in Founex (www.latreille.ch).

17:20 Uhr

Im Degustationsraum treffen die Kunden ihre fundierte Auswahl.

17:30 Uhr

Ein Prosit auf uns und den Kiwanis-International-Kongress in Genf!

18:50 Uhr

Nach nur wenigen Autominuten sind wir in einer Genfer Enklave im Kanton Waadt. Das Dorf, in dem meine Freundin Heidi Müller wunderbare Konfitüren, Sirupe und eingelegte Kirschen verkauft (www.heidis-cherries.ch), heißt Céligny. Ihr Mann Ludwig Müller, Kiwanier aus dem Kiwanis Club Genève-Lac, ist Schmuckhersteller und hat blaues Gold erfunden (www.ludwigmuller.ch).

18:50 Uhr

Ein Austausch über Kiwanis-Angelegenheiten darf nicht fehlen.

19:40 Uhr

Lassen Sie uns im Hafen von Versoix, wo die Fähre namens "Savoie" in Nyon ankommt, einen weiteren Halt einlegen, bevor es wieder nach Genf geht.

19:50 Uhr

Jetzt ist es bald Nacht. Wir brechen auf zum Place du Bourg-de-Four.

20:40 Uhr

Hier in der Altstadt ist die Luft warm: Die Leute erholen sich in Straßencafés..

22:00 Uhr

Muscheln mit Pommes frites in einer Brasserie! Der Abend ist noch nicht zu Ende. Wir brauchen etwas zu essen!

22:50 Uhr

Und weiter geht's.

23:00 Uhr

Wie Sie ja inzwischen wissen, liebe ich es, nach Antiquitäten zu stöbern. Dieses Geschäft ist zu so später Stunde geschlossen, aber ich kann es nicht lassen, einen Blick ins Fenster zu werfen!

23:10 Uhr

Es ist fast Mitternacht, aber die Leute sitzen noch immer in den Straßencafés und -restaurants.

23:10 Uhr

Dies ist die längste Holzbank der Welt. Sie befindet sich an der Promenade de la Treille, der ältesten Promenade in Genf, und wurde im Jahr 1767 aufgestellt. Wie lang sie ist? 120,21 Meter!

23:30 Uhr

Das über der Stadt gelegene Alte Zeughaus. Es beherbergt fünf Kanonen, die letzten Überreste der Geschützgruppen, mit denen die Stadtmauer verteidigt wurde. Ihnen werden sicherlich die Mosaikfresken von Alexandre Cingria (1949) im Hintergrund des Fotos auffallen. Auf ihnen sind die wichtigsten Perioden der Genfer Geschichte dargestellt.

00:00 Uhr

Es ist Mitternacht und die Leute schlendern noch immer über die Kopfsteinpflasterstraßen langsam nach Hause. Genf bereitet sich auf die Nacht vor. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und hoffe, Sie im Juli hier am See willkommen heißen zu dürfen.

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